Zwei der beliebtesten Digitalbanken im großen Duell – Gebühren, Dispo, Reiseleistungen, Kundenservice. Wir entscheiden, wer für wen besser ist.
| Kriterium | N26 Standard | DKB Girokonto |
|---|---|---|
| Grundgebühr | 0 €/Monat | 0 € (bei aktiver Nutzung) |
| Mindesteinkommen | Keines | 700 €/Monat |
| Inlnad Abhebungen | 3x kostenlos/Monat | Unbegrenzt kostenlos |
| Ausland Abhebungen | 3x kostenlos/Monat | Eingeschränkt seit 2023 |
| Kreditkarte | Debitkarte (Mastercard) | ✓ Visa Kreditkarte kostenlos |
| Dispositionskredit | 200–3.000 € möglich | Bis 10 % Jahreseinkommen |
| Dispozinsen | ~8,9 % p.a. | ~9,8 % p.a. |
| Apple Pay / Google Pay | ✓ Ja | ✓ Ja |
| Tagesgeld | Nein | ✓ 2,75 % p.a. |
| Kundenservice Telefon | ✗ Nur Chat/Mail | ✓ Telefon & Chat |
| Banklizenz | ✓ Volle DE-Banklizenz | ✓ Vollbank |
| Einlagensicherung | ✓ 100.000 € | ✓ 100.000 € |
Beide Banken bieten kostenlose Girokonten – aber unter unterschiedlichen Bedingungen. Die DKB verlangt einen monatlichen Mindesteingang von 700 € (Gehalt, Rente, BAföG zählen). Wer das nicht erfüllt, zahlt 4,50 €/Monat. N26 hat keine solche Anforderung, bietet aber nur 3 kostenlose Barabhebungen pro Monat.
Für häufige Barabhebungen ist die DKB also deutlich günstiger. Wer selten Bargeld braucht und wenig Einkommen nachweisen kann oder will, ist bei N26 besser aufgehoben.
Beide Banken bieten Dispokredite an, unterscheiden sich aber in Höhe und Zinssatz:
| Merkmal | N26 | DKB |
|---|---|---|
| Maximaler Dispo | 200–3.000 € | Bis 10 % Jahresbrutto |
| Zinssatz | ~8,9 % p.a. | ~9,8 % p.a. |
| SCHUFA-Prüfung | Ja (hart) | Ja (hart) |
| Flexible Anpassung | In der App | Per Antrag |
Sieger Dispo: N26 – leicht günstigere Zinsen und einfachere App-Verwaltung. Für höhere Dispo-Beträge ist jedoch die DKB besser (10 % Jahreseinkommen statt max. 3.000 €).
Hier gibt es einen klaren Unterschied: Die DKB bietet eine echte Visa Kreditkarte kostenlos dazu – ideal für Online-Käufe, Mietwagen und Hotelbuchungen, die eine Kreditkarte voraussetzen. Bei N26 ist die Mastercard eine Debitkarte – sie sieht aus wie eine Kreditkarte, bucht aber sofort ab. Bei manchen Anbietern (z.B. Autovermietungen) wird sie nicht als Kreditkarte akzeptiert.
Früher war N26 die erste Wahl für Reisende – kostenlose Abhebungen weltweit und keine Fremdwährungsgebühren. Nach einer Änderung der Konditionen ist das nur noch im kostenpflichtigen N26-You-Tarif (9,90 €/Mo) unbegrenzt möglich. Im Gratiskonto gibt es nur 3 kostenlose Auslandsabhebungen.
Die DKB hat ihre Konditionen ebenfalls 2023 eingeschränkt – kostenlose Auslandsabhebungen gibt es nur noch für aktive Kunden (Mindesteingang 700 €/Mo). Für diese ist die DKB mit der kostenlosen Visa Kreditkarte bei Auslandsreisen jedoch weiterhin stark.
Die DKB bietet eine Telefon-Hotline (werktags), E-Mail-Support und Chat. N26 setzt vollständig auf digitale Kanäle – Chat und E-Mail. Kunden, die gelegentlich lieber zum Hörer greifen, werden bei N26 frustriert sein.
In aktuellen Kundenbewertungen (Stand: 2026) schneidet die DKB beim Kundendienst mit durchschnittlich 3,8/5 Sternen besser ab als N26 mit 3,3/5 Sternen.
Für Vielreisende ist N26 (im kostenpflichtigen Smart-Tarif) attraktiver: kostenlose Bargeldabhebungen weltweit und bessere Fremdwährungs-Konditionen. Das kostenlose N26-Standard-Konto erhebt ab der vierten Abhebung pro Monat Gebühren. Die DKB hat 2023 ihre kostenlosen Auslandsleistungen eingeschränkt.
DKB hat eine Telefon-Hotline (werktags) und gilt als zuverlässiger im direkten Kundenkontakt. N26 bietet Support primär per Chat und E-Mail – was für manche Kunden frustrierend sein kann. Im Test-Vergleich schneidet DKB beim Kundenservice meist etwas besser ab.
Ja – beide Banken bieten einen Dispositionskredit an. DKB bietet bis zu 10 % des Jahreseinkommens als Disporahmen. N26 bietet je nach Bonität einen Dispo von 200 bis 3.000 €. Beide führen eine SCHUFA-Prüfung durch.
Ja. N26 ist seit 2016 eine vollständig regulierte Bank mit deutscher Banklizenz (BaFin) und EU-Einlagensicherung bis 100.000 €. Einlagen sind genauso sicher wie bei der DKB.
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